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St Cuthbert's Parish Church






Die Kirche ist ein Kleinod und gilt als die besterhaltene Kirche Schottlands aus der normannischer Zeit. Ihre Ursprünge reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Am schönsten ist das Südportal, das durch einen Mauervorsprung aus der Seitenfront hervortritt. Zwei Rundbögen überspannen den Eingang, wobei der innere einen Reliefbogen mit Tierkreiszeichen und einem Agnus Dei (Darstellung Jesus) enthält. Im äußeren Bogen wechseln sich Reliefs mit grotesken Masken ab. Rechts und Links der Bögen sind zwei kleinere Figuren aus dem Stein gemeißelt, die Schwert, Schild und Speer tragen. Zusätzlich betont wird das Portal durch eine Reihe ineinander verschlungener Blendarkaden über den Bögen.

An das rechteckige Kirchenschiff schließt sich ein schmaler und tiefer Chor an, dessen Gewölbe sich nochmals verengt und vertieft. Der Übergang vom Hauptschiff zu Chor und Gewölbe wird von breiten normannischen Bögen beherrscht, die in gezackten Säulenabschlüssen münden. Das ursprüngliche Gewölbe des Hauptschiffs wurde im Jahr 1766 bei der Errichtung eines neuen Daches zerstört. Erhalten blieben nur die Kreuzgewölbe über dem Chor.




                             







Torpichen Preceptory

 



Torpichen war die einzige schottische Niederlassung des Johanniterordens. David I. gründete die kleine Kirche im Jahr 1153.

Heute sind nur noch die Querschiffe, Vierung und ein Teil der Nordwand des Hauptschiffes erhalten.

Im 14. und 15. Jahrhundert erfuhr das Gebäude Veränderungen und Umbauten. Aus dem 13. Jahrhundert stammt das noch heute erhaltene Lanzettfenster in der Ostwand des südlichen Querschiffs.

In einem kleinen Nebenraum erläutern Fotos und Dokumente die Geschichte des Ordens.



                               







Rosslyn Chapel



 

Die Kapelle in Roslin ist einzigartig - nicht nur in Schottland, sondern in ganz Britannien, denn keine andere Kirche offeriert einen ähnlichen Reichtum in der Verzierung und ornamentalen Pracht. Rosslyn Chapel wurde im Jahr 1446 von William Sinclair, dem 3. Earl Orkney gestiftet. Als der 1484 starb, blieb sie unvollendet. Ursprünglich als große, kreuzförmige Kirche geplant, besteht sie lediglich aus einem Chor mit fünf Jochen, Seitenschiffen, Chorumgang und einer kleinen Kapelle im Osten. Das Gewölbe des Chors ist durch Querrippen geteilt, die Decke eines jeden Jochs mit anderen Ornamenten versehen.  Es sind die sieben Laster und Tugenden dargestellt, dazu ein Totentanz, groteske Figuren und Tiere, exotische Pflanzen, Heilige sowie musizierende Engel, von denen einer einen Dudelsack spielt. Jeder der Säulenkapitelle und -konsolen ist verschiedenen Mustern und Motiven versehen.Die relativ schlichte architektonische Struktur wird verhüllt von der Fülle der Verzierungen. Die Ornamente sind größtenteils spätgotisch. Die Verzierungen gipfeln in der berühmtesten Säule der Kapelle, der Prentice Pillar.

Der Legende nach soll sie ein Lehrling während der Abwesenheit seines Meisters geschaffen haben. Als dieser zurückkam und das Kunstwerk sah, erschlug er diesen aus Eifersucht.

Die direkt gegenüberliegende soll diejenige des Meisters sein. Sie ist schlichter und konventioneller im Dekor.

Um den Fuß der Prentice Pillar schlingen sich geflügelte Drachen, aus deren Mäulern komplizierte Ranken und Blumen wachsen, die sich nach oben um die Säule winden. 



                             





Seaton Collegiate Church



Die kleine Kirche von Seaton ist aufgrund ihrer langen Bauzeit ein typisches Beispiel einer schottischen Stiftskirche.

An dem unvollendet gebliebenen Bau wurde von 1470 bis ins späte 16. Jahrhundert gebaut. Der Grundriss - eigentlich kreuzförmig geplant - wurde jedoch nach seiner Fertigstellung von Chor, Sakristei, Querschiffen und Vierung unterbrochen. 

Die Turmspitze blieb unvollendet. Ein Hauptschiff wurde gar nicht erst errichtet.

Vergleicht man die beiden Querschiffe, so kann man an der unterschiedlichen Höhe des Daches und den verschiedenartigen Fenstern zwei Bauperioden erkennen.

Rechts neben dem Eingang befindet sich das Weihwasserbecken, das von drei romanischen Köpfen getragen wird. Direkt darüber befindet sich der eindruckvollste Stein der Kirche - ein grotesk verzerrter Kopf.

Typisch für die die spätmittelalterliche schottische Kirchenarchitektur ist das Tonnengewölbe von Chor und Apsis. Die Rippen, die von verzierten Kragsteinen ausgehen, besitzen lediglich eine dekorative Funktion, da das Gewölbe sich selbst trägt.

Aufgrund dieser Konstruktion war natürlich die Höhe der Fenster beschränkt


                           









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